Produkttest // Bartbürste „blackbeards“

Im letzten Beitrag habe ich euch erzählt, welche Vorteile und welchen Nutzen man von einer Bartbürste hat. Hier ist noch mal ein Link zu diesem Beitrag. Einiges lässt sich dann viel besser nachvollziehen.

Bartbürste – wofür brauche ich die?

12083620_886532714764741_262383405_nVorweg möchte ich mich bei Mike Seebauer (Gründer und Chef von blackbeards) dafür bedanken, dass er mir die Möglichkeit gegeben hat, dieses und weitere Produkte für euch zu testen! Danke dir!

Wie ich schon gesagt habe, empfehle ich eine Bartbürste mit Wildschweinborsten. Und genau deshalb habe ich für euch eine Bartbürste von blackbeards Hausmarke getestet. Die Bürste ist ohne Stiel und ist 90 x 50 mm groß. Bei Bürsten, oder generell Bildern im Internet, ist es immer schwer einzuschätzen, wie groß das nun wirklich ist. Und je nach Bart ist das sogar recht wichtig. Die, die ich getestet habe, ist schon die große Ausführung und liegt perfekt in meiner Hand, welche durchschnittlich groß für einen Mann ist. Warum ist Stiel oder nicht so wichtig? Viele Menschen neigen bei einem Stiel in der Hand beim Bürsten das Handgelenk zu drehen. Ich gehöre leider auch dazu. Dementsprechend gewöhnen sich Barthaare daran. Ohne Stiel passiert das weniger und man hat eine gleichmäßige und gerade Bürstrichtung.

Die Bürste besteht neben den Wildschweinborsten aus Birnbaum-Holz – also eher ein helles Holz. Was ganz einfach Geschmackssache ist und nichts mit der Anwendung zu tun hat. Ich persönlich lege da geringen Wert drauf, da ich eher der Pragmatiker bin. Dennoch finde ich, dass es recht edel aussieht. Und da es die Hausmarke von blackbeards ist, darf natürlich deren Branding nicht fehlen. Und das findet man auch direkt. Ich mag Aufdringlichkeit nicht so gern, aber in diesem Fall gibt das eigene Logo der Bürste noch mal einen eigenen Stil und sieht gut aus. Meine Bürste hatte weder Astlöcher noch Risse oder Spalten.

Die Borsten sind hart bis sehr hart. Hier sollte man allerdings wissen, dass es verschiedene Arten gibt. Es gibt Borsten bei denen man am oberen Ende eine helle Färbung hat. Diese sind dünner und weicher. Wenn ihr eine Bürste habt, die keine hellen Färbungen hat, dann sind sie dicker und härter. Ähnlich wie bei unseren Barthaaren – je näher an der Haut, desto dicker sind die Barthaare. Ich persönlich finde die Borsten etwas zu hart für den Gebrauch über den Tag verteilt. Allerdings ist sie perfekt für das erste Durchbürsten am Morgen, und das ist für mich der wichtigste Punkt bei einer Bartbürste, denn ich gehöre leider zu denen, die wohl mit einem offenen Mund schlafen und das morgendliche Waschen ist auf Dauer sehr nervig. Wenn man mal nicht aus dem Haus geht, dann reicht es auch einfach durchzubürsten und der
Bart fühlt sich schon nicht mehr so „verschlafen“ an. ICH begrüße das sehr. Statt eines Kamms, der komplett unnachgiebig ist und von der Nacht verknotete Barthaare eher ausreißt, ist die Bürste zwar hart aber gibt auch etwas nach. Was ich für sehr wichtig erachte ist, dass die Borsten in der Herstellung gleichmäßig geschnitten sind. Denn wenn wir ungleichmäßige Borsten haben, haben
wir auch einen ungleichmäßigen Bart. Und das will keiner. Man könnte natürlich selbst noch Hand anlegen und die Borsten stutzen, aber man erwartet für sein Geld natürlich Qualität. Was man hier direkt noch erwähnen sollte ist, dass die Bürste nicht in lose in einem Karton zugeschickt wurde, sondern noch mal extra in eine Plastikschachtel gelegt wurde. Was ich persönlich sehr genial fand. So können weder Regen, noch sonstige Flüssigkeiten während des Versendens die Bürste beschädigen.

Eine weitere wichtige Frage war, ob sich die Bürste auch nutzen lässt, um unseren Bart zu stylen. Ich kann das direkt mit einem Ja beantworten. Ich habe die Bürste mit leichtem bis keinem Druck einfach über mein Barthaar wandern lassen, nachdem ich etwas Bartpomade eingearbeitet hatte. Durch die Gleichmäßigkeit der Borsten blieben meine Barthaare da, wo ich sie haben wollte. Und mehr kann man gar nicht erwarten. Wer allerdings seinen Schnörres, oder auch Moustache, damit stylen will, der sollte eher zu einem Kamm oder der kleinen Variante dieser Brüste zurückgreifen. Denn meine war dafür zu groß. Was Styling angeht, empfehle ich sie also eher Vollbartträgern.

Hygienetipp: Viele vernachlässigen das Thema leider sehr, aber ein sauberes Bartpflegeset ist wichtig! Rückstände von Pomaden, Wachsen oder einfach nur der tägliche Dreck bleibt in der Bürste zurück. Fahrt einfach ein paar mal nach jedem Bürsten mit der Hand durch die Bürste und ihr habt keine Last mehr mit dem Thema. Für die lästigen Haare, die zwischen den Borsten hängen bleiben, nehmt ihr einfach einen stabilen Kamm, und macht das gleiche. Denn ein Kamm lässt sich viel leichter reinigen, als eine Bürste.

Fazit: Wer eine schöne und gut verarbeitete Bartbürste aus Birnbaumholz und mit Wildschweinborsten kaufen will, um sich am Morgen die Nacht aus dem Bart zu bürsten, und mit der man seinen Bart gut stylen kann, der ist mit der Bartbürste von blackbeards bestens beraten! Der preis von 19,95€ zzgl. Versandkosten ist somit absolut gerechtfertigt und sollte man ruhig in seinen Bart investieren.

Linklist! blackbeards Hausmarke // Direktlink zur Bartbürste

Let it grow // Steffen

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