So behandelst du deinen Bart richtig

Unsere Bärte sind uns heilig. Wir betreiben teilweise viel Aufwand um sie zu hegen und zu pflegen und erfreuen uns dann an unserer tollen Bartpracht. Aber wie du deinen Bart trägst ist dir überlassen. Das Wichtigste ist, dass du dich damit wohl fühlst. Es gibt trotzdem ein paar kleine Bartgrundregeln, die sich jeder zu Herzen nehmen sollte, wenn er seinen Bart gut behandeln, pflegen und lange tragen will.

Ratapeng

  • Anfassen ist toll, aber nicht zu viel.

Du hast deinen Bart gewaschen, geölt und ordentlich gebürstet. Jetzt fühlt er sich wunderbar weich und geschmeidig an. Klar, jetzt willst du ihn anfassen. Es ist im Grunde deine Belohnung dafür, dass du dich so gut um ihn gekümmert hast. Anfassen ist toll, aber nicht zu viel. 

Vielleicht neigst du dazu deinen Bart irgendwie zu zwirbeln, wenn du nachdenkst. Das geht Vielen von uns so. Stellen wie das Kinn, unter der Lippe oder die Wange sind besonders gerne genommen. Bartträger, die auf lange Zeit und durchgehend ihre Barthaare zwirbeln, werden nicht sehr viel Freude an ihrem Bart haben. Eines Tages stehst du dann vor deinem Spiegel und erkennst gebrochene Haare oder Haare mit weißen Enden. Sollte das der Fall sein, musst du dir sofort beibringen es nicht mehr zu tun. Zum Beispiel mit einem Zettelchen an deinem PC mit den Worten „Finger weg von der Bartpracht!“. So klappt es eigentlich ganz gut und du und deine Kollegen haben auch noch etwas zu lachen. Auch ziehen, drücken oder rubbeln reizt die Haut und die Haarwurzel. So kann es ganz schnell passieren, dass dir einzelne Barthaare ausfallen.

  • Ein Bart ist keine automatische Anfasseinladung.

Du hast einen gepflegten, glänzenden und flauschigen Bart. Da ist es nur natürlich, dass Menschen ihn anfassen wollen. Schließlich glänzt es. Wenn du Glück hast, wirst du vor dem Anfassen gefragt, ob derjenige es darf. Wenn du Pech hast, eben nicht. Wenn du jetzt mal darüber nachdenkst, dass die meisten Krankheiten und Viren über die Hände verbreitet werden, ist die Vorstellung einer fremden Hand in deinem Bart nicht mehr ganz so schön. Und wir wissen nicht, wo diese Hände schon überall waren und was sie vor deinem Bart schon angefasst haben. Auch deine Privatsphäre ist dir wichtig. Wenn du eine Person als unangenehm empfindest, dann hältst du lieber Abstand. 

Du darfst also auch ruhig mal mit einem klaren „Nein!“ antworten, wenn dich Jemand „Darf ich mal anfassen?“fragt und zu nahe tritt. Natürlich sollte man nach Möglichkeit auch hier nett bleiben und eventuell dazu auffordern sich vorher die Hände zu waschen. Aber eins gilt einfach immer. Dein Bart – deine Regeln.

  • Nimm dir Zeit.

Dein Bart ist schön. Schöne Dinge brauchen Zuneigung und Zeit. Diese Zeit solltest du dir für deinen Bart nehmen. Schließlich sagt dein Bart etwas über dich aus oder du möchtest deinen Charakter damit unterstreichen.

Ob bürsten, ölen, kämmen, trocknen, föhnen, stylen oder waschen – nimm dir Zeit! Gerade nach dem Waschen oder Duschen solltest du deinen Bart ganz bedacht trocknen. Am besten tupfst du ihn trocken. Du solltest auf keinen Fall schnell rubbeln. Das kann zu Haarwurzelentzündung und Haarausfall führen. Am besten gar nicht rubbeln, nur tupfen oder auf geringer Wärmestufe föhnen. Nach dem Waschen und dem Trocknen solltest du deinen Bart durchbürsten oder kämmen. Gerade beim Kämmen solltest du nicht zu schnell sein. Je nach Zwischenabstand der Zähne kannst du dir schnell mal ein paar Haare raus ziehen. Sollte das passieren, wirst du es merken. Das ist dann das Signal, dass du zu schnell kämmst und dir nicht genug Zeit lässt. 

  • Bad Beard Days.

Du wachst morgens auf, wäschst und trocknest deinen Bart und alle Haare machen einfach was sie wollen. Meistens wollen sie dann genau das Gegenteil von dem, was du willst. Am liebsten würdest du das ganze Fell direkt abrasieren, stutzen und mit Gewalt hinbiegen. Schlechte Idee. Bleib bei einem Bad Beard Day gelassen. Solche Tage haben wir alle mal und da müssen wir durch, wenn wir keine unüberlegten Fehler machen wollen.

Am besten noch mal waschen und mit einer Rundbürste so hinföhnen, dass er wieder so liegt, wie du das willst. Sollte das immer noch nicht klappen, dann benutze Bartwichse oder Bartpomade. Irgendwas hilft dir auf jeden Fall immer an einem Bad Beard Day. Und nimmt dir, wie oben schon gesagt, Zeit. Dann wird alles gut und die kurze Zeit, in der du mit deinem Bart streitest, ist schon wieder vergessen. Vielleicht hilft es auch, wenn du ihm gut zuredest. Man kann nie wissen.

  • Weniger ist mehr.

Du stehst vor dem Spiegel und denkst darüber nach, deinen Bartstil zu verändern. „Hier ein wenig weg, da etwas mehr Linie. Ja, dass könnte gut aussehen.“ denkst du dir. Wenn dir danach ist, dann solltest du das auch machen. Aber vorher solltest du gut drüber nachdenken. Passt der neue Stil zu dir? Sind deine Barthaare dafür optimal? Oder ist es vielleicht nur eine Momentane Unzufriedenheit? 

Du hast dich dafür entschieden und setzt gerade die Schere oder den Trimmer an und plötzlich erinnerst du dich daran, was du jetzt liest: Weniger ist mehr! Schneide nicht bei den ersten Ansetzen direkt bis zur gewünschten Länge. Arbeite dich Schritt für Schritt vor. Denn abschneiden geht immer, aber dran kleben wird schwierig. Also lieber vorsichtig und behutsam, hier wären wir wieder bei dem Thema Zeit,  bis du da bist, wo du hin willst. Versuche auch immer beide Seiten gleichmäßig zu schneiden. Im Normalfall kommst du so oft schon auf die Wunschlänge. Aber bedanke – es gibt keine Bärte, die zu 100% symmetrisch sind. Das gilt übrigens auch für deinen Schnorres.

Zum Schluss noch das Wichtigste überhaupt, falls wir es noch nicht erwähnt haben sollten: Nimm dir Zeit!

Let it grow! // Steffen

Ratapeng

 

 

 

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